Domaine Bachelet, Gevrey-Chambertin

Zu diesem nur 3,1 ha großen Weingut kam ich Ende der 90er Jahre durch Clives Coates, Bachelet hat nur je eine Grand-Cru- und ein Premier-Cru-Lage und relativ viele weniger renommierten Weinberge wie dem Bourgogne oder dem Côte de Nuits Village, obwohl Clive Coates auch über diese in überschwängliches Lob ausbricht.

Wer Bachelets Weine probiert, ist erstaunt über deren Finesse. Dabei sucht M. Bachelet die Finesse gar nicht einmal ausdrücklich (obwohl er sie liebt). Sie ist das zwangsläufige Ergebnis seiner Arbeit in Weinberg und Keller. Seine (zum Teil schon über 100 Jahre) alten Reben werden erst einzeln ersetzt, wenn sie von selbst absterben (jährlich 1-2%). Er macht es ihnen im übrigen nicht leicht: Er düngt sie - wenn überhaupt - nur spärlich und bearbeitet ständig die Oberfläche mit dem Pflug, damit sie gezwungen werden, tief zu wurzeln. (Man denkt an die Kiesbänke des Médoc.) Außerdem beschneidet er die Rebstöcke rigoros, um eine Überproduktion gar nicht erst aufkommen zu lassen. So reifen die niedrigen Erträge optimal aus (der Lesezeitpunkt spielt bei ihm eine besonders wichtige Rolle) und erbringen konzentrierte und fruchtige Weine. Leider bekommen wir künftig keine Weine mehr von diesem tüchtigen Winzer, weil ich im vorigen Jahr darum bat die Zuteilung der Dorflagenweine zu kürzen.

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