Domaine Simon Bize und Fils, Savigny-les-Beaune

Mit der Domaine Simon Bize arbeite ich schon seit 1985 zusammen. Simon Bize ist 1998 verstorben. Heute wird die Domäne von seinem Sohn Patrick geleitet. Den Vertrieb hat er auf seine japanische Frau Chisa übertragen; deswegen ist es schon merkwürdig, wenn Sie mitten in Burgund mit einer absolut kompetenten Japanerin über die dort erzeugten Weine sprechen. Ein Drittel der Domänenweine ist jetzt weiß. Deshalb hat Patrick auch aus Puligny einen Weißweinspezialisten engagiert. Überhaupt hatte ich wie im vorigen Jahr nach der Probe der überaus aromatischen roten und weißen Bize-Weine den Eindruck, dass sich auf dieser Domäne in qualitativer Hinsicht in letzter Zeit etwas getan hat, dass sie einen Sprung noch vorne gemacht hat. Vielleicht ist aber Mme. Bize auch die bessere Verkäuferin. Auf die Frage, wie sich die Finanzkrise auf ihren Absatz auswirke, antwortete sie: "Krise? Ja, die Kunden gingen jetzt weniger in die Restaurants, da bemerke sie schon einen Rückgang, aber das bedeute nicht, dass sie jetzt auf den Wein ganz verzichtete. Zu Hause tränken sie die gleiche Menge, und da lägen sie mit ihrem rel. niedrigeren Preisniveau im Markt genau richtig.

Für Bize war 2008 wie 2007 sehr herausfordernd, weil im Weinberg nichts normal lief und man immer eingreifen musste, aber er hat die 2008er gern, weil es klassische Burgunder seien, die gut alterten.

 

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